Klavier-Festival Ruhr 2017: Till Fellner, Juliane Banse

Freitag, 19.05.2017
20.00 Uhr

Brückstraße 21, 44135 Dortmund / Tel.: +49 (0) 23 1 / 22696-0
Till Fellner, (c) Gabriela Brandenstein

Till Fellner Juliane Banse (Sopran) Christoph Poppen (Dirigent) Kölner Kammerorchester

Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre "Cosi fan tutte" KV 588 in C-Dur | Arie der Fiordiligi "Per Pietà, bell' idol mio" aus: 'Così fan tutte' | Konzert Nr. 20 für Klavier und Orchester KV 466 in d-Moll | Rezitativ und Arie KV 505 "Ch'io mi scordi di te?" | Sinfonie Nr. 35 in D-Dur KV 385 "Haffner"

Mit einem reinen Mozartprogramm kommt das Kölner Kammerorchester ins Konzerthaus Dortmund. Mit dabei ist nicht nur die großartige Sopranistin Juliane Banse, sondern auch der Wiener Pianist Till Fellner, der bereits seit 1995 regelmäßig beim Klavier-Festival Ruhr zu hören ist.

Juliane Banse war gerade zwanzig, als sie in der Rolle der Pamina in der Zauberflöten-Inszenierung von Harry Kupfer an der Komischen Oper debütierte. Heute zählt sie zu den gefragtesten Opern- und Liedsängerinnen und beeindruckt immer wieder neu durch ihre herausragende künstlerische Vielfältigkeit.

Till Fellner war nur wenig älter, als er 1993 den Ersten Preis beim renommierten Clara Haskil-Wettbewerb in der Schweiz gewann. Wie für seinen Lehrer Alfred Brendel hat Mozart einen gewichtigen Stellenwert im Repertoire des Pianisten. Fellner bezeichnet sich als „langsamen Lerner“, der sich akribisch mit der Musik auseinandersetzt, bevor er sie seinem Publikum präsentiert. 2012 zog er sich sogar für ein Jahr aus dem Musikbusiness zurück, um sich intensiv mit anderen Dingen zu beschäftigten: Kompositionsunterricht und Literatur.

Seine besondere Liebe gilt dem Film. In seinem Sabbatical entdeckte er die Filme Luis Buñuels und veröffentlichte in der Neuen Zürcher Zeitung einen Artikel über den Regisseur. Auf die Meisterwerke der Musikliteratur mag er aber immer wieder zurückkommen – wie die von Bach und Beethoven oder eben Mozart. Till Fellner macht dies auf die ihm so eigentümliche wie beeindruckende Art: uneitel, tiefgründig und immer ganz der Musik dienend – diesmal zusammen mit dem Kölner Kammerorchester, das sich unter der Leitung seines Principal Conductors Christoph Poppen in den letzten Jahren regelrecht neu erfunden hat.

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